Fakten


Gründung:

Die machBar im Würmtal ist ein Zusammenschluss von engagierten Menschen, die für Jeden zugänglich Offene Werkstätten im Würmtal bereitstellen wollen. Neben dem Technischen und Handwerklichen sollen auch Kunst und Kreativität nicht zu kurz kommen. Eine Cafeteria soll dem Austausch von Ideen und Erfahrungen dienen, in Kursen und durch individuelle Fachberatung können die Nutzer neue Fähigkeiten erwerben. Großes Vorbild ist das Haus der Eigenarbeit (HEi) in Haidhausen.

Im „Verein zur Förderung von Eigenarbeit im Würmtal e.V. wurde dieser Gedanke durch Gründung des Trägervereins am 30. Januar 2018 offiziell verankert.

Mitglieder:

Im Trägerverein „Verein zur Förderung von Eigenarbeit im Würmtal e.V.“ sind aktuell 16 Mitglieder organisiert, die bei der Gestaltung und Organisation des Vereins- und Werkstattablaufs aktiv mitwirken. Zur Nutzung der Offenen Werkstätten ist keine Mitgliedschaft notwendig, sie sind offen für Jedermann. Trotzdem suchen wir weiterhin Aktive, welche durch Einbringen von Engagement und Zeit unseren Traum zur Realität werden lassen.

Wofür stehen wir:

Die machBar ist offen für Jedermann

Die Mitgliedschaft im Verein wird nicht Voraussetzung für die Werkstattnutzung sein. Man bezahlt für die Nutzungsdauer, und etwas mehr, wenn man größere Maschinen braucht oder Fachberatung in Anspruch nimmt. Als Einzugsgebiet sehen wir das Würmtal von Pasing bis Starnberg und von Neuried bis Germering.

Wir haben nicht vor, unsere Besucher nach ihrer Herkunft zu fragen.

Die machBar ist vielseitig

Möglich wären: Metallbearbeitung, Schmieden, Schweißen, eine Holzwerkstatt, Drechseln, Polsterei, Textilarbeiten, Papier und Buchbinderei, Druckerei, Kunst, Elektronik, CAD, 3D-Druck, … Nein, alle diese Bereiche werden wir nicht realisieren können. Aber alle, für die Interesse besteht, für die wir Geld, Raum und Personen für eine qualifizierte Fachbetreuung finden.

Die machBar ist eine gemeinnützige Bildungseinrichtung

Die Nutzer können in Kursen neue Techniken erlernen und Fähigkeiten entwickeln. Sie werden unter fachlicher Anleitung völlig neue Wege beschreiten und scheinbar unlösbare Fragestellungen beantworten. Im Gespräch mit anderen Nutzern können neue Ideen und gemeinsame Projekte entstehen.

Und all das wird generationenübergreifend passieren, indem sich Erfahrung und Kreativität ergänzen. Es wird auch spezielle Ferienkurse für Schülerinnen und Schüler geben. Dort erfahren Jugendliche die Wertschätzung handwerklicher Arbeit und bekommen eine Chance, ihre Talente auch auf diesem Gebiet zu entdecken. Kurse von Frauen für Frauen können helfen, die oft beklagte männliche Dominanz in Sachen Technik und Handwerk aufzulösen.

Die machBar ist Arbeitgeber

Ein regelmäßiger Betrieb kann nicht allein durch ehrenamtlich Tätige gewährleistet werden. Wer zu bestimmten Zeiten Aufsicht und Fachberatung leistet, als Kursleiter tätig ist, am Empfang den laufenden Betrieb koordiniert oder im Büro die Buchführung erledigt, wird schnellstmöglich dafür bezahlt. Wegen der unüblichen Öffnungszeiten, voraussichtlich vom Nachmittag bis zum frühen Abend, um auch Berufstätigen die Werkstattnutzung zu ermöglichen, gibt es viele Möglichkeiten für unkonventionelle Arbeitszeitgestaltung.

Die machBar bietet Gelegenheiten zur sozialen Vernetzung

In der Cafeteria sitzt man zwanglos und gemütlich beisammen. In Kursen lernt man nicht nur neue Arbeitsmethoden kennen, sondern auch andere Menschen. Es gibt Veranstaltungen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen, Trends in der Arbeitswelt, Fragen von Nachhaltigkeit, Umwelt- und Ressourcenschonung. Der klein gehaltene Kreis erleichtert eine aktive Beteiligung an Diskussionen.

Die machBar ist Ideenschmiede für Recycling und Upcycling

Wir bemühen uns nach Kräften um die Weiterverwendung und Bereitstellung von Rohstoffen und unterstützen die NutzerInnen dabei, Geräte und Materialien zu erhalten und wieder zu verwenden. Unsere Ideen und Entwicklungen machen wir allen Interessenten zugänglich.

Die machBar ist unkonventionell

Wir trennen uns von dem konventionellen Geheimhaltungsgedanken und sammeln Projektbeschreibungen – auch wenn sie noch unvollendet sind – damit Andere den losen Faden aufgreifen und mit ihren Ideen daran anknüpfen können. Know-How muss nicht Privatsache sein – wer will, kann seine Erfahrungen Allen zugänglich machen. Open Source Hardware liegt im Trend: Bauanleitungen für Spezialfahrräder, Reparaturanleitungen und Spezialwerkzeuge für Elektrogeräte, Informationen über Bezugsquellen für Artikel, die man im Kaufhaus nicht findet. Vieles ist möglich.